Bauchdecken-, Oberarm-, Oberschenkelstraffung
All diese Operationen dienen dazu, hängendes und schlaffes Gewebe im Bereich der Oberarme, Oberschenkel und Bauchregion zu straffen. Dadurch fühlt sich der Patient wieder wohler. Diese Art der Operationen werden ab dem 45. Lebensjahr durchgeführt, wenn im Bereich der Oberschenkel und Oberarme die Haut schlaffer wird.
Operationen
Oberschenkelstraffung:
Nachher
Viele Frauen leiden ab dem 45. Lebensjahr unter hängenden Oberschenkelinnenseiten. Das Tragen von Badeanzügen und Bikinis wird dadurch problematisch. Durch eine spezielle Technik kann man eine schöne Straffung im Bereich der Oberschenkel erzielen (s. Fotogalerie). Man muss jedoch wissen, dass nach der Operation die Oberschenkel durch Gymnastik und Sport trainiert werden müssen. Wichtig ist, dass nach der Operation die Narbe ein bis zwei Monate gut gepflegt wird, damit möglichst keine sichtbaren Narben bleiben.
Es ist wichtig, dass der Chirurg vor der Operation eine genaue Anzeichnung der zu entfernenden Haut und Fettareale durchführt. Er muß viel Gespür haben für die Dehnbarkeit der Haut, damit nicht zuviel und nicht zuwenig weggeschnitten wird.
Nachher
Die Operation wird in Narkose durchgeführt und es erfolgt ein Schnitt in der Leiste. Vorher wird noch überschüssiges Fettgewebe abgesaugt und abgetragen und dann der Hautfettlappen gerafft. Der überschüssige Anteil ( in der Regel von 4-6 cm) wird entfernt, so dass es nach der Operation zu einem straffen Gebiet im Bereich der Oberschenkelinnenseite kommt. Die Operation wird stationär während eines 3-tägigen Aufenthaltes durchgeführt. Anschließend trägt der Patient für 14 Tage eine spezielle Miederhose und ist wieder mobil. Postoperativ etwa für 3-4 Tage Antibiotikaschutz.
Oberarmstraffung:
Nachher
Die Oberarmstraffung wird immer beliebter. Frauen tragen gerne schicke Abendkleider oder im Sommer ärmellose Kleider. Ab dem 55. Lebensjahr leiden jedoch manche Frauen an nicht mehr so straffen bzw. hängenden Oberarmen.
Wir haben eine Methode entwickelt, dass die Schnitte bei der Straffungsoperation nicht mehr so lang sind (bis zum Ellenbogen) sondern dass durch einen so genannten Achselschnitt ein kleiner Schnitt gemacht wird und dadurch sehr gute und schöne Resultate erzielt werden können (s. Fotogalerie).
Ein Eingriff ist unproblematisch und bei guter Pflege sind nach zwei Monaten kaum Narben zu sehen, doch ist neben der OP-Technik auch die richtige Narbennachpflege notwendig.
Nachher
Oft kann man auch schon durch eine Fettabsaugung eine Verbesserung erzielen. Wenn die Haut aber ganz schlaff ist und herunterhängt, bleibt nichts anderes übrig, als ein Schnitt von der Achsel bis in den inneren Ellenbogenbereich zu führen und die gesamte überschüssige Haut zu entfernen. Dabei werden oft sehr große Hautareale entfernt, so dass gerade bei dieser Operation der Straffungseffekt sehr gut ist und auch sehr lange anhält. Einziger Nachteil der Operation kann eine störende Narbe im Bereich der Innenseite des Oberarmes sein. Wenn die Heilung gut ist, ist die Narbe kaum zu sehen, wenn der Patient eine schlechte Narbenheilung hat, kann diese Narbe jedoch störend sein. Die Operation wird in Narkose oder auch in örtlicher Betäubung ausgeführt. Der Patient wird 24 Stunden überwacht und kann am nächsten Tag nach Hause gehen. 3-4 Tage Antibiotikaschutz und ein spezieller Tapeverband. Nach 8 Tagen kann der Patient beruflich und gesellschaftlich seinen Verpflichtungen wieder nachgehen.
Bauchdeckenstraffung:
Schnittführung für die Bauchdeckenplastik
Die Bauchdeckenstraffung ist eine große Operation und es wird ein relativ großer Schnitt im Bereich der Bikinizone durchgeführt - vom linken Beckenvorderrand bis zum rechten Beckenvorderrand. Anschließend wird die gesamte schlaffe Bauchdecke bis zum Rippenbogen nach oben präpariert und dabei der Nabel umschnitten. Der Nabel muß ja an der selben Stelle bleiben. Wenn große Hautbezirke gestrafft werden, kommt es zu einer Hautentfernung von teilweise bis zu 10 - 15 cm. Bei der Bauchdeckenstraffung muß ein eingespieltes Team von Bauchchirurg und ästhetischem Chirurgen vorhanden sein und es muß eine Klinik zur Verfügung stehen, die eine gute postoperative Überwachung gewährleistet. Die Ergebnisse nach einer Bauchdeckenstraffung sind sehr gut. Die Bauchdecke ist sehr straff. Der Patient bleibt für vier Tage in stationärer Behandlung und wird mit Antibiotika versorgt, damit keine Infektion entsteht. Ebenfalls ist eine Thrombose- und Embolieprophylaxe notwendig. Gerade bei der Bauchdeckenoperation ist eine gute Vorbehandlung und eine gute Nachsorge von entscheidender Bedeutung. Bei einer guten Wundheilung ist die Narbe ästhetisch nicht störend, jedoch bei Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung durch den Patienten kann eine große Narbe zurückbleiben. Dies muß mit dem Patienten in einem ausführlichen Aufklärungsgespräch besprochen werden. 8 Tage hat der Patient einen Pflasterverband. Nach 8 Tagen trägt er noch für 2 Wochen ein spezielles Mieder. Nach 4 Wochen Bauchgymnastik, Schwimmen etc. Die Ergebnisse sind von langer Dauer und die Patienten sind bei guter Heilung mit diesem Eingriff sehr zufrieden.
Durch die Bauchdeckenstraffung können sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Wir haben viele Patienten, die 20 und mehr Kilo abgenommen haben und dadurch eine schlaffe Bauchdecke bekommen haben. Hier kann dann die überschüssige Haut gestrafft bzw. entfernt werden.
Auch Frauen, die nach Schwangerschaften eine schlaffe oder rissige Bauchdecke haben, kann durch eine Bauchdeckenraffung gut geholfen werden.
Nachdem diese Eingriffe wöchentlich bei uns durchgeführt werden, haben wir darin eine große Routine.